Mehr Demokratie – Die Lünebürger Bürger sollen jetzt entscheiden!

Da trotz breiter Unterstützung seitens der Bevölkerung alle unsere Bemühungen beim Rat der Hansestadt und beim Oberbürgermeister ergebnislos blieben, initiiert wir nun ein Bürgerbegehren für den Erhalt des heutigen Flugplatzes. Wir meinen, dass die Lüneburger Wähler selbst über Schließung oder Erhalt ihres Flugplatzes entscheiden sollten.

Mit dem Bürgerbegeheren soll folgende Frage von den Lüneburgern beantwortet werden:

Soll der Vertrag zwischen der Hansestadt Lüneburg und dem gemeinnützigen Luftsportverein Lüneburg e.V. über den Betrieb des Flugplatzes (unter den derzeitig vertraglich festgelegten Bedingungen, insb. Pachtzahlung und festgelegte Begrenzung Flugbewegungen) über den 31.10.2020 hinaus, um 15 Jahre verlängert werden?“

Begründung:

Seit Jahrzehnten verfügt Lüneburg über einen Flugplatz. Er ist nicht nur Sportstätte und öffentliche Verkehrseinrichtung, sondern auch im Rahmen des Katastrophenschutzes notwendig. Das Flugplatzgelände ist ökologisch wertvoll und als Kaltluftschneise bedeutsam für das Klima der Stadt.

Eine Verlängerung des Betreibervertrages mit dem Luftsportverein stellt sicher, dass das Gelände keiner anderen Nutzung zugeführt und die Fläche nicht versiegelt und bebaut wird.

Der Antrag für das Bürgerbegehren liegt nun an zuständiger Stelle vor.
Wir informieren an dieser Stelle über die nächsten Schritte.

Auch wenn Sie die bisherige Initiative für den Flugplatzerhalt bereits unterschrieben haben sollten, bitten wir Sie, sich bei diesem Bürgerbegehren erneut zu beteiligen. Ihre bisherige Stimme lässt sich beim jetzt initiierten Bürgerbegehren leider nicht verwenden. Eine weitere Bitte an alle, die dem Flugplatz gegenüber neutral oder vielleicht sogar kritisch eingestellt sind: Unterstützen Sie unser Bürgerbegehren bitte dennoch mit Ihrer Unterschrift. Nur so tragen Sie dazu bei, dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt das Schicksal ihres Flugplatzes – dieses Lüneburger Kleinods – selbst bestimmen können.

Bürgerbegehren und anschließender Bürgerentscheid aller Wahlberechtigten sind gelebte Demokratie!